Fassadenverglasungen

PV-Anlagen lassen sich gut in Glasfassaden integrieren

Fassaden geben damit nicht nur dem Gebäude eine ästhetisches Äußeres, sondern sind auch noch Energielieferant. Zudem sind PV-Module hervorragend als Schattenspender in Glasfassaden geeignet.

Fassadenverglasungen mit BIPV können verschiedene Funktionen miteinander kombinieren. Sicherheitsrelevante Eigenschaften können mit Schallschutz-, Wärmedämm- oder Sonnenschutzfunktionen verbunden werden.

Anwendungen in der Warmfassade

Warmfassaden sind einschalige Fassaden. Der Schichtaufbau kann aus einem oder mehreren Materialien bestehen. Die Warmfassade übernimmt sowohl den äußeren Witterungsschutz als auch den Wärmeschutz.

Einschalige Fassaden sind nicht hinterlüftet. Der Energieertrag von PV-Modulen kann niedriger ausfallen. Semitransparente oder opake Fassadenbereiche können sehr gut mit PV-Modulen ausgestattet werden, die in eine wärmedämmende Verglasung eingebettet sind.

Anwendungen in der Kaltfassade

Als Kaltfassade bezeichnet man mehrschalige Außenwandkonstruktionen. Dabei übernehmen die einzelnen Schalen unterschiedliche konstruktive und bauphysikalische Funktionen.  Witterungsschutz und architektonische Vorgaben erfüllt die vorgehängte Bekleidung. Die sich dahinter befindende Luftschicht ist kalt. Die Wärmedämmung übernimmt die innere Schale.

Aufgrund der Hinterlüftung ist die Integration von PV-Modulen optimal. Die sich hinter der Fassade befindliche Luftschicht sorgt für Kühlung der PV-Module und damit für einen besseren Stromertrag.